Einzelstücke

Hier sind Arbeiten zu sehen, die nicht zu einem größeren Projekt gehören.

Ein verhexter Ghawazee

Als Ghawazee bezeichnet man allgemein einen Mantel mit oder ohne Ärmel, aber meist mit sehr weitem Ausschnitt, der oft sogar die ganze Brust freilässt. Zudem wird er seitlich und hinten geschlitzt und vorne nicht bis unten geschlossen. So kann man ihn zB sehr gut zum Tanzen tragen, hat Beinfreiheit und außerdem bewegt er sich beim Tanzen schön.

Deswegen ist er sehr beliebt bei Orienalischen und Tribal Tänzerinnen sowie Orient-Larperinnen.


Den hier hab ich für eine Hexenspielerin gemacht, deren Charakter auch aus einer orientalischen Welt kommt.

Die neue Besitzerin hat sich einen wundervollen Sari aus Indien bestellt und ich durfte daraus den Mantel bauen. Durch das Muster des Saris wird einfach jeder Ghawazee einzigartig und wunderschön!

Mittelalterliche Männerjacke

Genauer gesagt eine Männerrock nach Vorbild des Fundes in Bern (historisches Museum Bern)

Eine Jacke aus dem späten 15. Jahrhundert. Enger Oberkörper, enge Ärmel mit Pluderschultern, darunter ein weiter Rock-Teil.

Außen knallroter Seidensatin, innen ein fester Leinenköper der dem ganzen Halt und Stand gibt.

 

Das ganze ist nicht "A", weil die großen Nähte mit der Maschine gemacht wurden. Die sichtbaren Nähte und Säume hab ich mit der Hand gemacht, denn es war wichtig dass es zumindest auf den ersten Blick alles Handgemacht aussieht.

Wir haben aber noch eine kleine Änderung gemacht. Im Original gibt es nur ein Nestelloch auf der Taillennaht, wir haben aber das komplette Oberteil mit Haken und Ösen versehen.

 

Für die Fotos musste ich die Jacke meiner Damenpuppe anziehen, die hat etwas zu wenig Schulter und etwas zu viel Oberweite ;)

 

 

Hesinde Altarbild

Dieses Altarbild entstand für den Charakter Silon, ein Priester der Göttin Hesinde aus dem DSA Universum. Es gibt zwar ein paar offizielle Darstellungen, doch diese hier wurde ganz nach den Wünschen des Spielers gemacht und repräsentiert die Aspekte der Göttin, die für ihn wichtig sind.

 

50 x 80cm

Acryl auf Leinwandkarton

Vorlage: Judith von August Riedel

Dauer: ca 50 Stunden

Das Hexenbuch

Ein großes Buch, in dem alles festgehalten werden kann, was dem Zirkel so passiert.

 

Rund 500 Seiten zum selbst gestalten zwischen zwei stabilden Buchdeckeln, die mit Blättern, Bändern, Spitzen, Papier, Stoff und Farbe gestaltet wurden und mit zwei Bänden zusammengebunden werden können.

 

Um das Buch auf Reisen zu schützen gibt es dazu eine maßgeschneiderte Hülle. Außen aus fester Baumwolle, mit aufgenähten Rosen und Blättern, innen mit weicher Futterseide ausgekleidet.

 

Der Buchblock ist aus ungebleichtem Naturpapier, der Vorsatz aus grün schillerndem Bananenpapier. Zur besseren Orientierung gibts 8 verschiedene Satinbänder, die sich beliebig verteilen lassen.

 

Größe: 43 x 62 x 8 cm

Gewicht: ca. 3 kg

 

Magische Blumenlampe

Wenn man im LARP schon einen magischen Charakter spielt und sich somit den Vorteil einer übernatürlichen Macht nimmt, muss man auch etwas dafür tun. Das geht gut über diverse optische Spielereien.

Also musste da für meine Hexe noch ein Licht her, dass an meinem Platz stehen kann und nicht nur Licht spendet und schön aussieht sondern auch die Andersartigkeit betont.

Und was klappt da besser als magische Pflanzen, die im dunkeln aufleuchten?

Steampunk-Headdress

Ein Weihnachtsgeschenk für eine liebe Freundin, die den Steampunk-Stil sehr mag.

Fotos: Matthias Marquardt, Model: Maxi Artun

Der Hexenschrein

Ein Schrein für die Hexen die ihre Göttin in den drei Formen als junges Mädchen, erwachsene Frau und weise Alte zeigt.

 

Zugeklappt ca. 40 x 40 cm, aufgeklappt ca. 80 x 40 cm. Acryl auf Pappe, die dann auf Holz aufgezogen wurde.

Schamanen-Knochenkeule

Die Schamanenkeule war ein Handelsgut, dass einer meiner Larp-Charaktere im Spiel virtuell an einen Anderen verkauft hat. Danach kam der Spieler auf mich zu und fragte, ob ich ihm wirklich so eine bauan kann. Und ich hab natürlich mit Freunde "Ja" gesagt!

Dann bin ich auf die Suche nach Kram. Zuerst war mir nur klar, dass ich einen große Knochen brauche, alles andere ist dann durch Chaos entstanden. Auf diversehen Flohmärkten, Mittelaltermärkten und übers Internet hab ich dann Kleinkram gekauft, nach keinen besonderen Schema, sondern nur darauf geachtet, dass es alt, verranzt und kaputt ist.

Danach hab ich noch meine Sammlung durchforstet und dann auf meinem Basteltisch ein großes Chaos veranstaltet :)

 

Wir haben ihn übrigens liebevoll "Karl-Heinz" getauft.


Melainas Wintermantel

Ein warmer Mantel für die kalten Tage.

 

Der dicke beige-weise Woll-Fischkrat außen ist nicht so auffällig im Schnee wie Melainas Alltagskleidung.

Das Futter ist eine feinere Wolle die auch am Hals nicht kratzt und super war hält.

 

Bisher getestet bei -15°C und dann nur mir einem normalen Kleid und einer dicken Strumpfhose drunter hält er super warm und kuschelig weil er bis zu den Knöcheln geht.  Kamputze und Ärmel sind bestickt und sind ein kleiner Blickfang, ebenso die Knöpfe und die Rückenstickerei.

Damit er immer schön eng anliegt hat er drei Schnürungen, mit denen sich die Weite sehr genau regulieren lässt.